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Die Anlagenbau Sandersleben GmbH hat eine lange Firmengeschichte aufzuweisen. Im Folgenden wollen wir zurückblicken und Ihnen die Entwicklung unserer Firma von dem Ursprung (der ehemaligen Ludwigshütte) bis heute näher bringen.

1861 Der Ingenieur Ludwig Theodor Baentsch aus Eisleben erhält die Genehmigung, auf einem südlich von Sandersleben gelegenen Grundstück ein „Montierhaus” zu erbauen. Daraus geht die Firma „Baentsch & Behrens, Eisengießerei und Maschinenfabrik Ludwigshütte bei Sandersleben” hervor, die unter ihrem Mitgesellschafter Ingenieur Albert Behrens am 20. März 1862 die Produktion aufnimmt. Die Produktionspalette umfasst Maschinen für Zuckerfabriken, Brennereien und Brauereien, Schachtanlagen, Mühlen und für die Landwirtschaft sowie Gussstücke von der kleinsten bis zur größten Dimension.

1887 „Baentsch & Behrens, Maschinenfabrik und Eisengießerei Ludwigshütte bei Sandersleben” feiert ihr 25 jähriges Bestehen. Die 100 Beschäftigten des Werkes stellen landwirtschaftliche Maschinen, wie Drehmaschinen, Häckelmaschinen, Wasserversorgungen, Mühleinrichtungen, Dampfmaschinen, Feldeisenbahnen, Gussstücke jeder Größe und Zahnräder bis 4 Meter Durchmesser her. Für die Produktion von Schrotmühlen, die in fast alle europäischen Staaten exportiert werden, besitzt die Firma ein Reichtspatent. In neuerer Zeit produziert das Werk auch Gussstücke für die chemische Industrie, wie Schwelereien und Paraffinfabriken. Auf Ausstellungen im In- und Ausland erreichte die Firma vordere Plätze.

1892 Arbeiter und Beamte der Ludwigshütte nehmen geschlossen unter der Leitung von Kommissionsrat Ludwig Theodor Bäntsch, dem Begründer des Betriebes, am Empfang anlässlich des Besuches von Kaiser Wilhelm II. in Belleben-Pießdorf teil. Nach der Rückkehr nach Sandersleben lässt Bäntsch die gesamte Belegschaft im Schützenhaus auf dem Schießberg bewirten.

1901 Von nun an werden die Werkstätten der Ludwigshütte während der Nachtarbeit mit elektrischem Licht beleuchtet. Zusätzlich dazu stehen auf dem Frabikhof 4 elektrische Bogenlampen. Das übrige Stadtgebiet von Sandersleben erhält erst 1913 Stromanschluss.

1914 Der Fabrikbesitzer der Ludwigshütte stellt dem Militärfiskus eines seiner Wohnhäuser als Verbandsstelle bzw Lazarett zur Verfügung.

1929 Die Eisengießerei und Maschinenfabirk Ludwigshütte entlässt vorrübergehend die gesamte Belegtschaft von ca 60 Arbeitern.

1936 Nach mehreren Vergleichsverfahren meldet der Betrieb Konkurs an. Fortan wird die Firma als GmbH mit den Gesellschaftern „Anhaltisches Landesfiskus und Harzgeröder Eisenwerke A.-G.” Harzgerode weitergeführt.

1943 Die Ludwigshütte wird nun reprivatisiert und von der Deventer Werke GmbH Staßfurt-Leopoldshall übernommen. Die Produktion besteht in der Fertigung von Gusseisen, Federpackungen und Lokomotivteilen. Hauptauftraggeber ist das Reichsbahnzentralamt in Berlin. Die Belegschaft setzt sich neben einem verhältnismäßig geringen deutschen Anteil in erster Linie aus ausländischen Arbeitern und Strafgefangenen zusammen, 30 bis 40 Russinnen, 50 bis 60 Strafgefangene und ein großer Teil Kriegsgefangener.

1945 Die Ludwigshütte nimmt, nach Ende des Krieges, die Produktion mit 43 Fachkräften wieder auf.

1948 Die Firma ist inzwischen ein volkseigener Betrieb, der mit ca. 160 Mitarbeitern vorwiegend Gusserzeugnisse produziert.

1962 In der Sandersleber Ludwigshütte wird die Gießerei geschlossen und der Betrieb als „Reparaturwerk Sandersleben” mit 191 Arbeitskräften dem VEW Walzwerk Hettstedt angeschlossen.

1993 In der Sandersleber Maschinen- und Anlagen GmbH mit 100 Beschäftigen sind 40 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit. Zu Jahresbeginn ist der Betrieb an die Maschinenfabrik Bezner in Ravensburg verkauft wurden.

1996 Nachdem die letzten 53 Mitarbeiter der „Sandersleben Maschinen- und Anlagen GmbH” über mehrere Monate hinweg keine Lohnzahlung mehr erhielten, beauftragt das Amtsgericht Halle einen Sequester mit der Zwangsverwaltung des stillgelegten Betriebs.

1999 Aus der Konkursmasse der ehemaligen Sandersleber „Ludwigshütte” geht als neuer Betrieb die Firma „Anlagenbau Sandersleben GmbH” hervor. Die Firma wurde vom heutigen Geschäftsführer Rolf Frick mit nur 10 Mitarbeitern gegründet. Das Aufgabengebiet umfasste zu diesem Zeitpunkt die Reparatur von Recyclinganlagen im In- und Ausland.

2010 die Firma beschäftigt inzwischen wieder 119 Mitarbeiter und stellt Brecher- und Sortieranlagen her.

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